Feuer in Schweizer Bar: “Gesamtes Ausmaß wird sich noch zeigen”
Oh, wie könnte man sich einen besseren Start ins neue Jahr ausmalen als mit einem brennenden Après-Ski-Traum in Crans-Montana? Nichts schreit so sehr „Party des Jahres“ wie eine Bar, die so heiß gefeiert wird, dass sie sich spontan selbst entzündet. Vermutlich hat der DJ einen so feurigen Mix aufgelegt, dass selbst die Wände nicht widerstehen konnten.
Während sich der Qualm noch über die Pisten legt, erklären die Behörden vorsorglich, dass das „gesamte Ausmaß“ des Unglücks noch unklar sei. Ach, wirklich? Eine abgefackelte Bar, evakuierte Touristen in Glitzer-Leggings und Skistiefeln und ein Helikopter, der über die schneebedeckten Trümmer kreist – das klingt eigentlich schon ziemlich „ausmaßvoll“.
Augenzeugen berichten, dass das Feuer mitten in der Nacht ausgebrochen sei. Also zu genau dem Zeitpunkt, an dem sich die Pulsfrequenz in Schweizer Skibars traditionell von „leicht beschwipst“ auf „komplett jenseits von Gut und Böse“ steigert. Die Ermittler arbeiten jetzt fieberhaft — man weiß ja, wenn man eins von Silvesterpartys gelernt hat, dann dass Wunderkerzen, Tischfeuerwerke, fünf Tequila und eine Gardine eine explosive Freundschaft entwickeln können.
Glücklicherweise wurden „nur“ zahlreiche Menschen verletzt. Man ist ja froh, dass bei einem Brand in einer überfüllten Hütte voller Feierwütiger aus ganz Europa nicht gleich die halbe Bevölkerung der EU evakuiert werden musste.
Der Skiort ist inzwischen abgeriegelt. Wahrscheinlich sollen Touristen nicht zu früh mitbekommen, dass „Romantik auf 2000 Meter Höhe“ jetzt mit dem Zusatz „Feuer frei“ beworben wird. Die örtlichen Behörden versprechen unverzüglich Aufklärung – was erfahrungsgemäß bedeutet, dass man das genaue Geschehen vermutlich zeitgleich mit dem nächsten olympischen Abfahrtslauf rekonstruieren wird.
Fazit: Nächstes Jahr vielleicht doch wieder Silvester zu Hause feiern – mit Raclette, Fernseher und nur einer mittelgroßen Brandgefahr in Form des Fonduetopfes. Die Schweiz bleibt großartig, aber dieses Mal brannte sie ein bisschen zu hell.

