Brand in Crans-Montana: Jahrelang keine Kontrollen in Bar

Ach, die Schweiz – Land der Uhren, Schokolade und offensichtlich auch brandgefährlicher Weihnachtsdeko mit integrierter Flammenwerfer-Funktion.

In Crans-Montana, wo man normalerweise darüber diskutiert, ob der Aperol Spritz nun mit Bio-Orangen serviert werden sollte oder nicht, hat sich kürzlich eine Bar in eine spontane Feuerprobe verwandelt. Tragisch – wirklich, keine Ironie –, aber was wirklich zum Heulen ist: Die Behörden gaben zu, dass man seit Jahren, also wirklich vielen Netflix-Staffeln, KEINE EINZIGE Kontrolle in der Bar durchgeführt hat. Hm… klingt irgendwie nach einem „Mal gucken wir nächstes Jahr”-Ansatz, der auch beim Müllraustragen oder Zahnarztbesuch sehr beliebt ist.

Aber Moment, es wird noch besser! Die Deckendämmung? Ach, die war offenbar auch so ein mystisches Mysterium wie der Inhalt von Fast-Fashion-Kleidung oder die Bedeutung der Steuererklärung. Niemand weiß so genau, was da eigentlich zusammengetackert wurde – vermutlich ein ambitioniertes DIY-Projekt mit Pappmaché und guter Hoffnung.

Der Gemeinderat hat sich übrigens ganz tapfer gestellt und die „Fehler eingeräumt“. Awwww… Verantwortung übernehmen ist ja so Retro! Richtig rührend: Zuerst wird die Sicherheit links liegen gelassen, dann das Feuer rechts, und am Ende legt man sich selbst in Flammen der Reue.

Man fragt sich unweigerlich, wer da regelmäßig auf dem Kontroll-Blatt den Haken bei „Sicherheitsprüfung durchgeführt“ gesetzt hat. Der Weihnachtsmann? Ein besonders ambitionierter Praktikant? Oder haben alle Sicherheitsinspektoren einfach beschlossen, dass Après-Ski-Spirit und gesetzliche Auflagen nicht kompatibel sind?

Insgesamt fühlt sich dieses Desaster ein bisschen an wie der schlechte Witz, den niemand lustig findet – außer vielleicht das Feuer, das offenbar als einziger zur Türkontrolle erschienen ist. Bravo an alle Beteiligten. Ich hoffe, beim Wiederaufbau wird wenigstens ein Feuermelder installiert, der mehr tut als gut auszusehen.