Weitere Tote nach Brandkatastrophe in der Schweiz identifiziert

Ach, die Schweiz – bekannt für Schokolade, Uhren, Banken mit diskretem Schweigegelübde, und jetzt auch für das neue Hit-Feature: brennende Bars in Luxus-Wintersportorten. In Crans-Montana, wo normalerweise der größte Notfall ein leerer Champagnerkühler ist, wurde nun traurigerweise eine Bar zur Todesfalle. „Le Constellation“ – so hieß sie, welch poetischer Name. Klingt wie ein Ort, an dem man mit einem Cocktail in der Hand den Sternenhimmel betrachtet, nicht wo man mit Benzingeruch in der Nase die Fluchtwege sucht.

Nach dem Brand wurden nun weitere Tote identifiziert. Und ja, unter ihnen auch sehr junge Menschen. Weil natürlich – in einer Welt, in der alles brennt, warum nicht auch eine Bar voller junger Partygäste?

Man hat dann einen Gedenkgottesdienst abgehalten – ein typischer Reflex, wenn man ansonsten nichts mehr tun kann. Eine schöne Tradition: Erst ignoriert man mögliche Sicherheitsvorschriften á la „Notausgang nicht mit Eiskübeln blockieren“, und dann stellt man Kerzen auf und nennt es Verarbeitung. Die offizielle Schweiz zeigt sich schockiert. Ich meine – wer hätte es ahnen können, dass eine Bar aus brennbarem Material mitten im Alpen-Disneyland auch mal wirklich abbrennen könnte?

Und nun das übliche Ritual: Tragödie, Tränen, traurige Gesichter vor Kameras, dann folgen Fragen über veraltete Bausubstanz, versäumte Brandschutzinspektionen und unauffindbare Verantwortliche. Spoiler: Am Ende war es entweder „eine Verkettung unglücklicher Umstände“ oder „niemand konnte das kommen sehen“. Jahrelang nichts tun, aber sobald alles in Flammen steht, ist man plötzlich ganz aktiv mit Betroffenheit.

Ach ja, liebe Schweiz, beim Käse seid ihr so streng mit der Qualität, aber beim Brandschutz anscheinend eher „C’est la vie“.

Am Ende bleibt wie immer ein Adjektiv hängen: tragisch. Und eine Zahl, die sich noch erhöhen könnte. Aber hey, immerhin ist jetzt wieder ein Grund mehr da, warum man auch nüchtern mal lieber daheim bleiben sollte.