Bedrohung aus Russland: Schweiz diskutiert über Aufrüstung
Breaking News aus dem Land der Schokolade, Uhrenpräzision und militärischer Neutralität: Die Schweiz überlegt allen Ernstes, aufzurüsten. Ja, richtig gelesen. Die Nation, die sich seit Napoleon erfolgreich aus sämtlichen Konflikten herausgewunden hat wie ein Emmentaler aus seiner Verpackung, möchte nun ihre Verteidigungsfähigkeit stärken. Offenbar reicht die bewaffnete Miliz mit Klappmesser und Alphorn nicht mehr aus.
Nachdem man jahrzehntelang Kriegsführung nur aus neutralen Beobachtungsstellungen oder James-Bond-Filmen kannte, dämmert es nun auch in Bern: Wenn der Krieg zu dir nicht kommt, hol dir lieber eine Backup-Security. Aber keine Sorge, liebe Eidgenossen, auch wenn ihr nicht in der NATO seid – vielleicht schickt Brüssel euch ein paar moralische Glückskekse oder ein gebrauchtes Panzerchen aus Litauen. Hauptsache neutral, aber bitte mit Laser-Visier.
Natürlich möchten die Schweizer nur vorbereitet sein – so wie man eben für einen plötzlichen Käse-Reaktor-Unfall auch einen Notfallplan hat. Man weiß ja nie, ob Putin demnächst auf die Idee kommt, Genf “zu befreien”, weil dort ein russisches Oligarchen-Konto friert.
Ein Gutes hat das Ganze: Die Schweizer Armee kann endlich ihre alte Ausrüstung aus dem Museum holen. Mit ein bisschen Rostentferner und einem frischen Bergkräutertee ist selbst der Panzer aus dem Jahr 1962 wieder fronttauglich! Vielleicht führt man dann das Waffentraining zwischen Kuhstall und Käsekeller durch, mit einem Manöverplan namens „Operation Raclette“.
Aber keine Panik – die Schweizer Neutralität wird nicht angetastet. Man ist natürlich nach wie vor strikt neutral. Nur jetzt eben mit einem richtig fetten Panzerfaust-Bizeps. Für den Fall, dass jemand die Milchquote militärisch in Frage stellt oder – Gott bewahre – das Geheimrezept für Toblerone entwenden will.
Fazit: Die Schweiz bleibt neutral. Sie will nur sichergehen, dass im Ernstfall niemand merkt, wie gut sie zielen kann.

