Hunderte Migranten erreichen Kreta
Oh, wie überraschend: Hunderte Migranten erreichen Kreta – im Sommer! Wer hätte gedacht, dass ruhiges Mittelmeerwetter tatsächlich Boote übers Mittelmeer locken könnte? Unglaublich, was so ein bisschen Sonnenschein und spiegelglattes Wasser alles auslösen kann. Da denkt man, die Ruhe sei für Touristen da – aber nein, offensichtlich auch für Menschen in größter Not. Wie egoistisch von ihnen, die Wellenfestigkeit der Ägäis für ihre Flucht vor Krieg, Armut und Perspektivlosigkeit zu nutzen. Tz, tz.
Aber Moment: 650 Menschen in nur zwei Tagen? Das klingt ja fast so, als wäre Flucht kein Hobby mehr, sondern existenzielle Notwendigkeit. Skandalös! Warum klärt Europa diese Leute nicht endlich auf, dass sie gerne zu Hause verhungern, verfolgt oder bombardiert werden dürfen – selbstverständlich im Einklang mit der Bürokratie und Schengenregelung.
Und dann auch noch Kreta, diese Perle des Mittelmeers, bekannt für Ouzo, Olivenöl und… Menschlichkeit? Ach was, das muss ein Fehler im PR-Konzept sein. Migranten an einem Ort, der sonst nur Instagram-Influencer in fließenden Leinenhemden beheimatet? Wo bleibt der ästhetisch gefilterte Sonnenuntergang, wenn im Hafen Menschen nach tagelanger Bootsfahrt dehydriert ankommen?
Natürlich patrouilliert die europäische Grenzsicherung fleißig mit High-Tech-Geräten und Sonnenbrillen im Top-Gun-Stil. Schließlich ist nichts beruhigender, als zu wissen, dass man Menschen in Seenot sekundenschnell entdecken kann – schon um sie dann effizient und formvollendet zwischen Paragrafen und Papiersalat verschwinden zu lassen.
Und die Schleuser? Die nutzen das Wetter schamlos aus! Wie die Natur es bloß wagt, bei so einer menschlichen Katastrophe auch noch mitzumachen. Aber hey, vielleicht sollte Europa einfach das Mittelmeer asphaltieren. Kein Wasser, keine Boote, Problem gelöst. Ironie off – oder auch nicht.

